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POL-OF: Pressebericht des Polizeipräsidiums Südosthessen von Dienstag, 18.05.2010
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Offenbach (ots) - Bereich Offenbach
1. Mutmaßliches diebisches Quartett geschnappt - Offenbach
(aa) Ein Gartenbesitzer aus der Yorckstraße ertappte am Montagmittag vier mutmaßliche Gartenhütteneinbrecher und konnte einen Jugendlichen festhalten. Die Komplizen flüchteten in Richtung S-Bahnhof. Die alarmierten Ordnungshüter schnappten kurz darauf zwei weitere Verdächtige und hatten den dritten schnell ermittelt. Die Jungs, zwei 15-Jährige und ein Brüderpaar im Alter von 12 und 13 Jahren, sollen aus mehreren Lauben der Gartenkolonie einen Getränkekasten, 16 Leergutflaschen, ein Taschenmesser sowie zwei Holzbögen und 21 Pfeile gestohlen und auf einer Lichtung deponiert haben. Nach den polizeilichen Maßnahmen wurden die Offenbacher Buben in die Obhut ihrer Eltern gegeben. Auf die beiden 15-Jährigen kommen nun Strafverfahren zu. Großen Dank gebührt zwei jungen Offenbachern für ihre Mithilfe: Die Jugendlichen standen gegen 12.30 Uhr auf dem Bahnsteig und hielten nach beherzten Hechtsprung über ein Treppengeländer einen flüchtigen Bub fest. Der 12-Jährige wollte über die Gleise wegrennen.
2. Beute fast gesichert, aber nur fast! - Offenbach
(aa) Scheinbar sicher wähnten sich wohl zwei mutmaßliche Ladendiebe, die am Montagabend mit ihrer Beute ein Kaufhaus in der Frankfurter Straße verlassen hatten. Dank der Umsichtigkeit eines aufmerksamen Zeugen klickten jedoch bald darauf im Bereich Marktplatz/Geleitsstraße die Handschellen. Kurz nach 19 Uhr sollen die 27 und 31 Jahre alten Verdächtigen in der Parfumabteilung hochwertige Flakons in eine Sporttasche gepackt und anschließend das Geschäft verlassen haben. Ein Mitarbeiter verfolgte das Duo zu Fuß und alarmierte über Handy die Polizei. Die Ordnungshüter waren schnell zur Stelle. Die beide "Passanten" versuchten zwar noch zu flüchten, die Schutzleute griffen jedoch beherzt zu. Das Diebesgut wurde sichergestellt. Die mutmaßlichen Diebe wurden vorläufig festgenommen und mussten die Nacht im Polizeigewahrsam verbringen. Die richterliche Vorführung erfolgt Dienstagmittag.
3. Laterne umgebügelt - Neu-Isenburg
(iz) Schräges Licht ist gelegentlich beim Fotografieren angebracht - auf der Straße bringt es recht wenig. Diese Feststellung machte am Montagabend eine Polizeistreife, die auf der Siemensstraße eine umgefahrene Straßenlaterne entdeckte. Wohl zwischen 18 und 19.30 Uhr hatte ein nicht näher bekannter Zeitgenosse beim Wenden mit seinem Fahrzeug den Lampenmast sowie den Zaun des dortigen Geländes der Stadtwerke gerammt und ziemlich in Mitleidenschaft gezogen. Möglicherweise war es ein größerer Laster, der die 2.500 Euro Schaden verursachte. Zeugen des Vorfalls werden gebeten, sich mit der Neu-Isenburger Wache (06102/29020) oder den Unfallflucht-Ermittlern (06183/911-550) in Verbindung zu setzen.
4. Radlerin an Tankstelle umgefahren - Mühlheim
(iz) Eigentlich war die Radfahrerin auf dem falschen Fahrradweg der Friedensstraße in Richtung Bepo-Kreisel unterwegs, als sie umgefahren wurde. Das sollte allerdings noch lange kein Grund für einen Autofahrer sein, nach einem Zusammenstoß einfach das Weite zu suchen. Die ganze Sache geschah bereits am Mittwoch letzter Woche, gegen 17 Uhr, in Höhe der AGIP-Tankstelle. Dort wollte der betreffende Wagenlenker vom Tankstellengelände auf die Friedensstraße fahren und übersah wohl die plötzlich von rechts auftauchende 33-Jährige. Durch den Zusammenstoß zwischen Auto und Velo kam die Mühlheimerin zu Fall und zog sich Prellungen und Abschürfungen zu. Der Autofahrer, der zuvor in der Tankstelle gewesen war und Lotto gespielt hatte, setzte jedoch seine gerade begonnene Fahrt fort. Er wird jetzt von der Polizei freundlich aber bestimmt gebeten, sich - wie auch andere mögliche Zeugen des Vorfalls - auf der Wache in Mühlheim (06108/60000) oder der Unfallfluchtgruppe (06183/911-550) zu melden.
5. Heroin im Strumpf versteckt - Autobahn A3/Gemarkung Mainhausen
(iz) Nicht etwa einen Joint in den Socken, sondern ein 70 Gramm schweres Paket Heroin hatte am Montagabend ein 53 Jahre alter Mann, der als Mitfahrer in einem Auto auf der Autobahn kontrolliert wurde. Noch vor dem Dunkelwerden war der Wagen aus Heidenheim einer Streife der Offenbacher Fahndungsgruppe aufgefallen, die den Astra kurz vor dem Seligenstädter Dreieck aus dem Verkehr zog. Gleiches galt anschließend auch für den 40 Jahre alten Fahrer, der wohl schon den "Stoff" probiert hatte und deutliche Anzeichen des Rausches zeigte. Die beiden Männer sowie ein weiterer 47-jähriger Mitfahrer wanderten erst einmal in die Zelle; der Fahrer ging dort wegen Entzugserscheinungen in die Knie und musste unter Bewachung zunächst in eine Klinik gebracht werden. Zwischenzeitlich befindet sich das Trio wieder auf freiem Fuß, gegen die Freigelassenen wird aber weiter ermittelt. Die tödliche Droge, die sich die Abhängigen vermutlich irgendwo im Rhein-Main-Gebiet besorgt haben, liegt nun im Tresor der Polizei.
6. Junge Einbrecher flüchten - Langen
(aa) Verdächtige Geräusche hörten am Montagabend die Bewohner eines Hauses in der Robert-Koch-Straße und öffneten daraufhin ein Fenster im ersten Stock. Zwei 16 bis 18 Jahre alte Einbrecher standen auf dem Grundstück: Einer hatte an der Terrassentür gehebelt, der Komplize stand am Gartenzaun. Die circa 1,65 Meter kleinen schlanken Ganoven flüchteten. Beide waren dunkel gekleidet und trugen Mützen. Die Kriminalpolizei hofft, dass Anwohner oder Passanten gegen 22 Uhr Verdächtiges beobachtet haben und nimmt Hinweise zu den verhinderten Einbrechern unter der Rufnummer 069/8098-1234 entgegen.
Bereich Main-Kinzig
1. Polizei rät: "So sichern Sie Ihre Terrassentür" - Hasselroth/Gründau/Rodenbach
(iz) Vor unliebsamen Besuchern, die "Mein und Dein" nicht unterscheiden können, warnt die Polizei und veranstaltet dazu am kommenden Freitag eine Beratungsaktion für die Einwohner von Linsengericht, Gründau und Rodenbach. Insbesondere die Sicherung der Nebenzugänge am Haus stehen im Mittelpunkt der Aufklärungskampagne, die unter dem Motto "So sichern Sie Ihre Terrassentür" vorrangig diejenigen ansprechen soll, die über einen Freisitz am Haus oder einen Balkon verfügen. In Altenhaßlau (10 - 11.30 Uhr, Alte Schule), Lieblos (12.30 - 14 Uhr, Bürgerzentrum) und Niederrodenbach (14.30 - 16 Uhr, Rodenbachhalle) stehen die in wirksamen Sicherungsmaßnahmen versierten Ordnungshüter mit ihrem Beratungsbus für interessierte Mitbürger zu einem Gespräch bereit. Außerdem werden die Beamten mit wachsamen Augen durch die Gegend streifen und den einen oder anderen Hinweis auf erkannte "Sicherheitslecks" an Häusern oder Wohnungen geben.
Medienvertreter sind herzlich eingeladen, an der Veranstaltung teilzunehmen und darüber zu berichten.
2. Wenig Respekt vor fremden Eigentum - Hanau
(hf) Eine Nacht in der Polizeizelle verbrachten zwei junge Männer, die sich demnächst wegen Diebstahl, Sachbeschädigung und Beleidigung verantworten müssen. Die 27- und 28-Jährigen fielen am frühen Dienstag dem Kassierer einer Tankstelle in der Friedrich-Ebert-Anlage auf, als sie kurz nach Mitternacht Waren aus den Regalen nahmen. Ohne zu zahlen, wollte das Duo den Kassenraum verlassen. Der Tankwart sprach sie aber an, die Beute im Laden zu lassen. Sofort rückten die beiden einen Blumenstrauß und zwei Getränkedosen heraus. Da der Angestellte aber sicher war, dass die beiden noch mehr eingesteckt hatten, rief er die Polizei an. Die Ordnungshüter waren gleich zur Stelle und durchsuchten die jungen Männer: Tatsächlich fanden die Beamten noch zwei Bierdosen und vier Schokoriegel aus dem Bestand der Tankstelle in deren Taschen. Beide mussten mit zur Wache. Auf der Fahrt hätten sich die Festgenommenen erneut daneben benommen, teilt die Polizei mit. So habe der in Hanau wohnende 27-Jährige die Beamten übel beleidigt und gegen die Inneneinrichtung des Streifenwagens getreten, wodurch Teile zu Bruch gegangen seien. Während der Hanauer zur Verhinderung weiterer Straftaten ins Gewahrsam kam, musste sein ein Jahr älterer Kumpel, ein Pole, dort verweilen, bis geklärt war, ob er einen Wohnsitz in Deutschland hat. Nachdem dies bejaht wurde und der Jüngere sein "Mütchen" gekühlt hatte, durften beide am Dienstmorgen wieder auf freien Fuß.
3. Billige Töpfe als teure Ware angeboten - Hanau-Großauheim
(iz) Kochen ist "in" - das sieht man jeden Tag im Fernsehen. Dieses Handwerk macht aber nur mit guten Töpfen Spaß, wie sie am Montagnachmittag ein fliegender Händler im Trappgarten angeblich anbot. Der zunächst Unbekannte sprach gegen 13.30 Uhr aus seinem Auto heraus eine Anwohnerin an und pries sein mitgeführtes Topf-Set zu einem sensationell niedrigen Preis an. Die Frau, die Interesse an dem Angebot zeigte, konnte den Preis noch um ein Drittel herunter handeln und übernahm das Kochgeschirr. Später kamen der Käuferin aber Bedenken - ein Blick ins Internet zeigte ihr schnell, dass sie wohl einem Betrüger aufgesessen war, denn dort wurden die Töpfe um ein Vielfaches billiger angeboten. Da sich die 42-Jährige jedoch das holländische Nummernschild am Auto des Topfverkäufers gemerkt hatte, war die alarmierte Polizei schnell unterwegs und konnte den Verdächtigen mit seinem Wagen ausfindig machen. Der 54 Jahre alte Fahrer, ein Holländer ohne feste Bleibe in Deutschland, wurde zunächst mit zur Wache genommen; der Mann musste später nach einem kurzen Aufenthalt bei der Kripo wieder frei gelassen werden. Bei wem der mutmaßliche Betrüger noch vorstellig wurde und vielleicht sogar seine Töpfe oder andere Waren verkauft hat, wäre für die Polizei von großem Interesse; die Beamten sind auf der Hotline 06181/100-123 oder auf der Großauheimer Wache (06181/95970) zu erreichen.
4. Autoteile gesammelt - Neuberg-Ravolzhausen
(iz) Für vier Kids könnte eine "Sammelaktion" in den letzten Tagen einigen Ärger mit sich bringen - insbesondere dann, wenn die Sache für die Eltern teuer werden sollte. Das Quartett im Alter von 8 bis 13 Jahren hatte sich wohl Zugang zum Gelände einer Firma für Autopflege an der Langenselbolder Straße verschafft und dort die abgestellten Unfallautos sowie ein Sportboot "in Augenschein genommen". Dabei sollen den Jungs mehrere Autoembleme, Radkappen, Verbandskästen und zwei Unterstellböcke besonders gefallen haben; die gesammelten Teile wurden in einem nahegelegenen Gebüsch gefunden. Dort traf der Firmeninhaber auch zwei der jungen Neuberger an und benachrichtige eine Funkstreife, die sich der Sache annahm und bei einem der Kinder auch eine Gartenschere fand. Ob damit der Zaun zum Gelände aufgeschnitten wurde, bleibt noch zu klären. Die Buben wurden den Eltern überstellt.
5. Polizei sucht Radfahrerin - Nidderau-Heldenbergen
(iz) Schon einige Tage zurück liegt der Unfall zwischen zwei Radfahrerinnen, zu dem die Polizei jetzt mögliche Zeugen sucht. Bereits am Montag der vergangenen Woche war eine 67 Jahre alte Frau per Fahrrad auf dem Gehweg der Büdinger Straße in Richtung Ortsmitte unterwegs. In Höhe der Einmündung Siemensstraße kam ihr eine etwa 50-jährige Radlerin entgegen, die kurz vor dem Passieren etwas ins Schlingern geriet. Die Erstgenannte musste gezwungenermaßen ausweichen, stieß gegen den Bordstein und stürzte dann mit ihrem Velo zu Boden. Dabei zog sich die Rentnerin blutige Verletzungen am Kopf zu; sie wurde von einer vorbeikommenden Autofahrerin gefunden und versorgt. Die Radlerin, die mit ihrem Schlingern die Ursache für den Sturz gesetzt hatte, machte sich jedoch auf und davon. Hinweise auf die etwa 50 Jahre alte Frau, die graumelierte Haare hatte und an deren Fahrradlenker ein Einkaufskorb hing, nimmt die Polizei in Hanau (06181/90100) oder die Unfallfluchtgruppe (06183/911-550) entgegen.
6. "Erinnerungsstück" an die Bombennächte gefunden - Hanau - Klein-Auheim
(iz) Eine 71-jährige Klein-Auheimerin machte am Montagvormittag in der Kleingartenanlage im Backes beim Umgraben ihres Beetes einen verdächtigen Fund - in etwa 20 Zentimeter Tiefe lag ein gefährliches Relikt aus längst vergangenen Zeiten. Die der Polizei zunächst als mögliche Stiel-Handgranate gemeldete Fundsache stellte sich als Stabbrandbombe heraus, wie sie von britischen Bombern während des letzten Krieges auch über dem Hanauer Gebiet in Massen abgeworfen worden war. Der herbei gerufene Kampfmittelräumdienst entschärfte den noch zündungsfähigen Brandsatz und führte ihn der fachgerechten Entsorgung zu.
7. Durch Zaunlücke eingedrungen - Gründau-Lieblos
(iz) Mit einem offenen Pritschenwagen machte sich am Montagabend ein Mann davon, der auf dem Gelände eines Autohauses an der Straße "In der Aue" erwischt worden war. Seine beiden Kumpane flohen zu Fuß über den Zaun und verschwanden anschließend in der Dunkelheit. Gegen 21.30 Uhr hatte ein Mitarbeiter der Firma bemerkt, dass sich das Trio unberechtigt auf dem Areal aufhielt; zuvor hatten die drei Unbekannten wohl den Zaun gewaltsam geöffnet und waren mit dem schwarzen Lieferwagen auf den Platz gefahren. Was sie dort wollten, ist bislang unklar - die Polizei ermittelt nun wegen Einbruchs und fragt nach Zeugen, die den Vorfall vielleicht mitbekommen haben. Die Beamten sind auf der Gelnhäuser Rufnummer 06051/8270 erreichbar.
8. Suche nach Seniorin erfolgreich - Wächtersbach
(hf) Mehrere Streifenwagenbesatzungen und sogar der Hubschrauber der Polizei suchten am Montagabend nach einer 85-Jährigen. Die gehbehinderte Seniorin hatte sich bei Verwandten in Wächtersbach aufgehalten - um 19.30 Uhr wurde sie vermisst. Die Angehörigen suchten zunächst selbst nach der Dame, um 20.30 Uhr schalteten sie die Polizei ein. Die Beamten machten sich sofort mit mehreren Streifen auf die Suche und durchkämmten auch die Zelte auf dem Messegelände; zudem veranlassten sie eine Mitteilung über Rundfunk. Ein Hubschrauber mit Wärmebildkamera kreiste über den Waldgebieten von Wächtersbach. Erlösung brachte jedoch erst der Anruf einer Bürgerin aus der Sudetenstraße. Die Anwohnerin hatte die Vermisste vor ihrem Haus liegend aufgefunden: Durchnässt und leicht unterkühlt wurde sie zunächst in einem Krankenhaus untersucht und anschließend den sorgenden Händen ihrer Verwandten anvertraut.
Offenbach, 18.05.2010, Pressestelle, Henry Faltin
Rückfragen bitte an:Polizeipräsidium SüdosthessenGeleitsstraße 124, 63067 OffenbachPressestelleTelefon: 069 / 8098 - 1210Fax: 069 / 8098 - 1207Petra Ferenczy (fe) - 1208Ingbert Zacharias (iz) - 1211 oder 0163 / 284 5680Henry Faltin (hf) - 1212 oder 0173 / 659 6744Kirsten Krüger (kk) - 1213 oder 0173 / 301 7743Andrea Ackermann (aa) - 1214 oder 0173 / 301 7834E-Mail: pressestelle.ppsoh@polizei.hessen.de
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